vonRedaktion International
FEBRUAR 20, 2026
Schneepflug - Symbolbild
© franzroos_fotomacher, pixabay.com
Aufgrund von Ausfall der Strom und Mobilfunkversorgung Zivilschutzalarm in Neuhaus am Klausenbach; Land Burgenland appelliert weiterhin an die gesamte Bevölkerung, unnötige Wege zu vermeiden
Die Situation aufgrund des Wintereinbruchs im Burgenland ist weiterhin leicht angespannt. Auch wenn die Schneefälle großteils abgeklungen sind, kommt es aufgrund des starken Windes nach wie vor zu Schneeverwehungen. Laut Landessicherheitszentrale (LSZ) gab es in den vergangenen 12 Stunden rund 750 Feuerwehreinsätze mit Schwerpunkt im Mittel- und Südburgenland. Aufgrund von Schneeverwehungen, Aufräumarbeiten und weiterer Gefahr in Verzug durch möglichen Schneebruch bei Bäumen bleiben auch zahlreiche weitere Straßensperren im Burgenland aufrecht. Zudem kam es in den Bezirken Güssing und Jennersdorf aufgrund umgestürzter Bäume, die Strommasten beschädigt haben, zu flächigen Stromausfällen. Mehrere Gemeinden, rund 6.300 Haushalte, sind derzeit ohne Strom. An der Wiederherstellung der Stromversorgung wird seitens der Netz Burgenland gearbeitet. In diesen Gemeinden sind die Feuerwehrhäuser als Lichtinseln und Anlaufstellen eingerichtet, um gegebenenfalls Kommunikation herzustellen. In Neuhaus am Klausenbach sind zudem Fest- und Mobilnetzanbindung ausgefallen, daher wurde in der Gemeinde Zivilschutzalarm ausgelöst. Außerdem wird in Neuhaus beim Feuerwehrhaus vom Roten Kreuz ein Rettungswagen stationiert, um eine medizinische Versorgung zu gewährleisten. Für weitere Informationen zur Wiederherstellung der Stromversorgung steht den betroffenen Gemeinden die Störungshotline der Netz Burgenland unter 0800/888 9009 zur Verfügung.
Bei den meisten der von der Landessicherheitszentrale (LSZ) gemeldeten Feuerwehreinsätze handelt es sich um Fahrzeugbergungen und die Beseitigung umgestürzter Bäume. Schwerpunkt ist das Mittel- und Südburgenland. Seitens der Feuerwehr wurde der Landesführungsstab eingerichtet.
73 Räumfahrzeuge und rund 300 Personen des Bau und Betrieb Burgenland (BBB) sind seit Donnerstagnachmittag im Schichtbetrieb im Einsatz, um die Straßen des Landes befahrbar zu halten. Allein am Freitagvormittag wurden 2.300 Tonnen Salz verbraucht. Weitere 100 Personen unterstützen bei der Beseitigung von unter der Schneelast umgestürzten Bäumen.
Weiterhin zahlreiche gesperrte Straßen
Für das Nordburgenland kann derzeit leichte Entwarnung gegeben werden: Die Schneekettenpflicht im Nord- und Mittelburgenland wurde aufgehoben.
Dennoch sind weiterhin zahlreiche Straßen, vor allem im Südburgenland, aufgrund von Schneebruch oder Schneeverwehungen voraussichtlich bis morgen, Samstag, gesperrt.
Mit Stand Freitag, 18.00 Uhr, sind folgende Straßen gesperrt.
Folgende Straßensperren wurden bereits aufgehoben:
Im Nordburgenland haben die Schneefälle mittlerweile nachgelassen, im Landessüden wird ab dem Abend mit einem Nachlassen der Schneefälle gerechnet. Aufgrund des starken Windes und möglichem Glatteis rechnen Landessicherheitszentrale und Landesfeuerwehrverband auch morgen mit einem erhöhten Einsatzaufkommen.
Quelle: Land Burgenland